Die Gartensaison beginnt im März: Wer jetzt Beete vorbereitet und Balkonkästen bepflanzt, muss anschließend leere Verpackungen und Gartenabfälle entsorgen. Die Initiative „Mülltrennung wirkt“ gibt konkrete Tipps, wo was hingehört.
Leere Kunststoff-Pflanztöpfe aus dem Gartencenter gehören in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Das gleiche gilt für gebrauchte Transporttrays und Folienverpackungen von Blumenerde. Gebrauchte Kartonverpackungen und Papiersamentütchen kommen dagegen ins Altpapier.
Bei Flüssigdüngern und Pflanzenschutzmitteln ist besondere Vorsicht geboten: Die Kunststoffverpackungen gehören zwar ebenfalls in die Gelbe Tonne, müssen aber vollständig entleert sein. Restmengen sollten in der Originalverpackung bei einer Sammelstelle für Sondermüll abgegeben werden.
Ausrangierte Über- und Schmucktöpfe aus Kunststoff gelten nicht als Verpackung: Sie gehören in den Restmüll oder zum Wertstoffhof. Das gleiche gilt für kaputte Gartengeräte wie Rechen oder Schaufeln, die zum Wertstoffhof gebracht werden sollten.
Organische Gartenabfälle wie zurückgeschnittene Triebe gehören in die Biotonne. Wichtig: Leere Pflanztöpfe und Kunststofffolien dürfen nicht mit in die Biotonne, da sie Mikroplastik in den Kompost einbringen können.
Die einfache Grundregel für die Mülltrennung im Garten: In die Gelbe Tonne gehören alle leeren Verpackungen, die nicht aus Papier, Pappe, Karton oder Glas sind. Bei Unsicherheiten hilft die regionale Abfallberatung weiter.
(Bildrechte: Initiative „Mülltrennung wirkt“ / Fotograf: Marcella Merk)